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08. November 2011

Exkursion zur Burg Pyrmont

Plaidter Geschichtsverein in der Heimat unterwegs.

Am 22. Oktober war es wieder einmal soweit: Der Plaidter Geschichtsverein startete bei allerbestem Wetter mit zwei Bussen und etwa 70 Exkursionsteilnehmern zum Herbstausflug auf die Burg Pyrmont nahe Münstermaifeld. Dort ließ es sich der Eigentümer nicht nehmen, den Vereinsmitgliedern und Freunden die Burg persönlich zu zeigen und ihnen die lange Geschichte der Anlage nahe zu bringen. So erfuhr man, dass der Namen der Burg, die 1225 erstmals urkundlich belegt ist, von der keltischen Bezeichnung für Quellberg (Baramunda) herrührt. Zuerst Stammsitz eines Familienzweiges derer von Schönburg bzw. von Pyrmont, ursprünglich eine Adelsfamilie aus dem Ardennenraum, gelangte die Anlage durch Erbschaft an die Grafen von Eltz und dann im 17. Jahrhundert an die Familie Waldbott von Bassenheim. Letztere begannen, die mittelalterliche Burg in ein Schloss umzubauen. Ende des 18. Jahrhunderts fiel sie an die Franzosen, die die Anlage auf Abbruch versteigerten. Erst im 20. Jahrhundert wurde die Ruine wiederaufgebaut: 1963 erwarben die Düsseldorfer Architekten Hentrich und Petschnigg die Überreste und betrieben die Instandsetzung vor allem von Kernburg mit Rittersaal, Burgkapelle und Küchenbau. Heute dienen die mit alten Baumaterialien und Antiquitäten ausgestatteten Räumlichkeiten verschiedenen Events. Auch Übernachtungen sind möglich. Gerade die wohnliche und exklusive Ausstattung sorgte bei vielen Teilnehmern des Ausflugs, die die Burg noch aus früheren Jahren kannten, für Überraschung.
Im Anschluss an die Burgbesichtigung kehrte man ins Hotel-Restaurant "Zum Elztal" im Nachbahrort Möntenich ein, wo ebenfalls beste Laune herrschte. Gespannt darf man sein, wo es im nächsten Jahr hingeht!




Herr Udo Petschnigg lies es sich nicht nehmen den Geschichtsverein selbst zu führen.




Frank Neupert, Wolfgang Horch



Auf dem Burgfried bei bestem Wetter




Im Tal der Elz die Pyrmonter Mühle


Im Hotel-Restaurant zum Elztal in Möntenich.
Auch der Hunger von Walter Schneider konnte gestillt werden.


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