NEUES > AUSSTELLUNG IM FOYER DER PLAIDTER HUMMERICHHALLE

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22. Dezember 2007

Ausstellung im Foyer der Plaidter Hummerichhalle

Geschichtsverein gibt zu Ehren des Plaidter Bürgers Sepp Leiß eine Ausstellung vom 8.12. bis 12.12.2007

Dipl. Ing. Sepp Leiß am 14. Januar 2007 nach dem Interwiev an seinem Schreibtisch

v.l.n.r. Meike Fenz, Christina Görgens, Lea Wolf von der Kreismusikschule bei der Vernissage

Sepp Leiß mit Gattin im Willibrord-Saal umgeben von den Enkeln

Ottmar Leiß während der Laudatio und Niko Leiß sitzend

Im Willibrord-Saal

Sepp Leiß erhält von Bürgermeister Wilhelm Anheier die Ehrennadel der Ortsgemeinde

v.l.n.r.
Bürgermeister der Verbandsgemeinde Klaus Bell, Wolfgang Horch, Sepp Leiß, Bürgermeister Wilhelm Anheier

Besuch in der Ausstellung

Anne Neupert und Roswitha Horch wirken im Hintergrund

Teilansicht der Ausstellung im Foyer der Hummerichhalle


Ausstellung zum künstlerischen Schaffen von Sepp Leiß in Plaidt

Rechtzeitig zum 90. Geburtstag von Sepp Leiß zeigte der Plaidter Geschichtsverein in Zusammenarbeit mit der Ortsgemeinde vom 7. bis 12. Dezember 2007 einen kleinen Ausschnitt aus dessen künstlerischem Schaffen unter dem Titel „Eindrücke und Augenblicke, Zeichnungen und Aquarelle aus sieben Jahrzehnten“ in der Plaidter Hummerichhalle. Schon seit einigen Jahren spielte der Verein mit dem Gedanken, den umfangreiche Schatz, den Sepp Leiß in seinen Schubladen aufbewahrt und in seinem Haus an allen Wänden zu sehen ist, der Öffentlichkeit zu präsentieren. Der anstehende 90. Geburtstag war dann das auslösende Moment.
Der aus Oberammergau stammende Architekt war während des Zweiten Weltkrieges in Plaidt stationiert, heiratete ein Plaidter Mädchen und wurde schließlich hier ansässig. Seine große Leidenschaft galt seit jeher dem Zeichnen und Malen. Hunderte von Werken sind entstanden, die sich mit seiner Familie, mit den verschiedensten Gebäuden und Straßenzügen beschäftigen. Immer wieder steht auch die Ausbeutung der Landschaft der Pellenz im Fokus seiner Arbeit.
Unterstützung erhielt der Geschichtsverein vor allem durch den jüngsten Sohn Niko, der das gesamte Werk seines Vaters durchsah und eine erste Auswahl für die Ausstellung traf. Ein eigens gebildeter Arbeitskreis des Vereins übernahm die restlichen Arbeiten. Am Freitag, den 7. Dezember, wurde die Ausstellung eröffnet. Im bis auf den letzten Platz gefüllten Willibrord-Saal der Hummerich-Halle begrüßte der Vereinsvorsitzende Frank Neupert die Gäste, allen voran Sepp Leiß mit seiner Familie. Ortsbürgermeister Willhelm Anheier und Bürgermeister Klaus Bell sprachen sich erfreut über das Zustandekommen dieser ganz besonderen Ausstellung aus und drei junge Musikerinnen der Kreismusikschule unter der Leitung von Karolin Thiel begleiteten die Vernissage musikalisch. Sohn Ottmar hielt eine ganz persönliche, mit Bildern untermalte Laudatio auf seinen Vater. Sohn Niko präsentierte über 50 Skizzen aus den Kriegstagebüchern von Sepp Leiß in einer beeindruckenden Projektion.
Die Ausstelung selbst wurde im Foyer der Hummerich-Halle gezeigt. Sie war in zwölf Themenbereiche gegliedert: Familie, Oberammergau, Krieg, Landschaften, Andernach, Laacher-See, Burg Wernerseck, Hummerich, Burgen und Schlösser, Bims- und Basaltabbau, Grafische Arbeiten und schließlich seine neue Heimat Plaidt. Vor allem während des Plaidter Weihnachtsmarktes war die Ausstellung gut frequentiert.

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